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Studio für Filmkunst
Wir sind Mitglied!
Limmerstraße 50
30451 Hannover
Telefon/Fax: 0511 / 452438
info@apollokino.de
Kinokarten können nur telefonisch vorbestellt werden (tägl. ab 17.30 Uhr: 0511/452438)
Kassenöffnung: 30 Min. vor Beginn der ersten Vorstellung.
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Die Geschichte des Apollokino in Hannover Linden
Kurzfassung (die ausführliche
Fassung finden Sie hier!)
Das APOLLO ist eines der ältesten Kinos Deutschlands. Es
entstand 1908 aus dem ehemaligen Tanzsaal Sander. Damals waren regelmäßig
Filme mit Diven wie Asta Nielsen, Thea von Harbou oder Stars wie Paul Wegener,
Werner Kraus und Harry Piel zu sehen. Pianisten klimperten zur Begleitung. Mit
Beginn der 30er Jahre konnten auch im Apollo Tonfilme vorgeführt werden. Willy
Birgel "ritt für Deutschland", bis im November 1944 ein Bombentreffer auf
das Nachbarhaus den Spielbetrieb unmöglich machte. Schon zwei Monate nach
Kriegsende, am 24. Juli 1945 eröffnete das APOLLO wieder mit Wolfgang Staudtes
"Zirkus Renz". In den 50er Jahren war das APOLLO
auf amerikanische Filme mit Stars wie John Wayne, Richard Widmark oder Gregory
Peck spezialisiert, die Lindener SCHAUBURG, nur wenige hundert Meter vom APOLLO
entfernt, füllte Ihre 1200 Plätze mit deutschen Nachkriegsproduktionen. Anfang
der 70er Jahre schien das Kinosterben auch vor dem APOLLO nicht halt zumachen.
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1973, als sich das traditionsreiche Kino mit "Schulmädchen-Reports" über
die Runden schleppte, erschien ein filmbegeisterter Student namens Achim Flebbe
(Mitglied des hochschulinternen Filmclubs) an der Apollo-Kasse und fragte den
damaligen Besitzer Henk ter Horst, ob er nicht einmal Filmvorschläge machen dürfte.
Der nette ältere Herr ließ den Studenten gewähren und die Idee, fortan
anspruchsvolle Unterhaltung für vorwiegend studentisches Publikum zu bieten,
bescherte dem APOLLO von heute auf morgen wieder ausverkaufte Vorstellungen.
Eines der ersten Programmkinos Deutschlands war entstanden. Aus dem damaligen
Studenten ist heute der geschäftsführende Gesellschafter und Erfinder der
CINEMAXX-AG geworden.
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Am 05. Mai 1981 brannte das Hinterhofkino aus. Ein Gast der
Spätvorstellung hatte offensichtlich eine Zigarettenkippe fallen lassen.
Schnell entschied Henk ter Horst das Kino wieder aufzubauen. Bei der Renovierung
wurde auch der bisher verdeckte Stuck an der Decke wieder freigelegt. Mit dem
beziehungsreichen Titel "Viel Rauch um nichts" wurde am 01. August 1981 wieder eröffnet.
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Das APOLLO ist heute eines der letzten Stadtteilkinos in Deutschland mit
einer einmaligen Programmstruktur. Noch immer kann man seinen Kinobesuch
langfristig planen, da jede Vorstellung einen Monat im voraus festgelegt wird.
Gespielt wird ein unvergleichbarer Mix aus aktuellen und klassischen,
anspruchsvollen Filmen mit geringen Eintrittspreisen zwischen 2,- und 6,- €. So
sicher die Wiederkehr von Weihnachten ist, so sicher ist auch die Aufführung
von "Harold & Maude" in den letzten Tagen des endenden Jahres. Wenn man
einen Film in der Erstauswertung in der Innenstadt verpasst hat, oder keine Lust
auf Multiplexkinos hat, hat man meistens Glück, denn in einem der folgenden
Monate zeigt das nostalgische APOLLO ihn wahrscheinlich nocheinmal. Ergänzt
wird das Angebot durch Filmnächte, Filmpremieren hannoverscher Fachhochschüler,
Privat-, Sonder- und Schulvorstellungen, Lesungen und Regisseurbesuche.
Im Jahr 2006 haben wir die Toilettenanlagen renoviert und ein neues gemütliches
Foyer geschaffen. Wir bedanken uns bei den Unterstützern und Förderen dieses
Projektes: DESIMO und den vielen hannoverschen Künstlern der APOLLO-KLO-SHOW,
der Firma HEMPELMANN und der Länderförderung nordmedia.
Die eingeschworenen APOLLO-Fans schwören heute auf das
unvergleichliche Ambiente des einzigen richtigen Kiezkinos in Hannover und sein
"Häagen-Dazs-Eis".
Das APOLLO von Mitte der 80er Jahre bis Januar 2002 mit den etwas unbequemen
Cordstühlen.
Weiter zur ausführlichen
Fassung!
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Infos zur hannoverschn Kinogeschichte gibt es
hier.
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